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Montag, 17. Juli 2017

Schokoladentraum

Ein Schokoladentraum für Schoko Fans

Schokoladensahnetorte
Black and White


Zutaten des Mürbteigbodens
  • 100g weiche Butter
  • 50g gesiebter Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Ei
  • 150g Mehl, gesiebt
  • bereitstellen von Kirschmarmelade oder einfach ihre Lieblingsmarmelade zum bestreichen des Mürbteigbodens

Zubereitung
  • in das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker die weiche Butter, Gewürze und das Ei unterkneten
    nicht zu lange kneten, da der Teig ansonsten an Bindung verliert und nicht gut gelingt
  • den Teig in Folie wickeln und am besten ein paar Stunden in den Kühlschrank legen
  • dann den Teig etwas durchkneten, auf einer bemehlten Fläche auf 3mm ausrollen
  • in die Form geben, mit einer Gabel etwas stupfen und bei 170° goldgelb backen

Zutaten Biskuitböden
  • 8 Eier
  • 220g Zucker
  • Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 200g Mehl Typ 405, gesiebt
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 35g Kokosöl oder Sonnenblumenöl
  • vorbereitete Backform

Zubereitung
  • Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden
  • Mehl nach und nach, ganz vorsichtig unterheben
  • Öl einrühren
  • in die Form füllen

Dickere und grosse Torten- Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken.
Backzeit: 160°C Umluft für ca. 60 Minuten, danach kann der Kuchen im warmen Backofen bei geöffneter Backofentür noch weitere 60min auskühlen. Für das schneiden der Böden sollte der Tortenboden gut ausgekühlt sein

Zutaten weisse Schokoladensahne-Creme
  • 500ml Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil)
  • 300g weisse Schokolade, zerkleinert
  • wenige Tropfen Vanillearoma
  • 2 Sahnesteif
Zubereitung
  • die Sahne langsam in einem Topf erwärmen, sie darf nicht wärmer als 40°C werden
  • dann kann die zerkleinerte weisse Schokolade in der Sahne ganz vorsichtig geschmolzen werden, das sollte unter ständigem Rühren passieren, Vanillearoma zugeben
  • die geschmolzene Sahne in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen
  • Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Zutaten für die dunkle Schokoladensahne-Creme
  • 500ml Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil)
  • 400g Zartbitterschokolade
  • 2 Sahnesteif
Zubereitung
  • genau wie die weisse Schokoladensahne zubereiten
  • nach dem Auskühlen der weissen und dunklen Schokosahnecrems werden sie mit Sahnesteif gut aufgeschlagen
  • dabei könnte die Creme am Anfang wie geronnen wirken, einfach weiterschlagen bis eine homogene Konsistenz erreicht ist

Zusammensetzung der Torte
der erste Boden ist der Mürbteigboden, so hat die Torte einen guten Stand, weicht nicht so schnell durch und die Torte bekommt dadurch noch einen Knuspereffekt
  • den Boden mit der Marmelade bestreichen und den ersten Mürbteigboden aufsetzen
  • mit weisser Schokocreme bestreichen (oder auch dunkler Creme) und so weiter verfahren bis die Böden verbraucht sind
  • die entstandene Torte ringsherum mit schwarzer Schokosahne einstreichen
  • den Deckel mit weisser Schokosahnecreme grosszügig einstreichen, darauf mit der dunklen Schokosahne verteilt Kleckse und Striche setzen und mit einem Holzspiess zu allen möglichen Figuren ziehen, dabei ist der Fantasie keine Grenze gesetzt....
  • die fertige Torte schmeckt auch noch einige Tage später....durch die Schokolade ist sie sehr gut haltbar und standhaft
ein Schokotraum ist fertig

Tipp
Die Biskuitböden schmecken natürlich selbst gebacken am besten und es ist eigentlich kein grosser Arbeitsaufwand. Auch knusprige Tortenböden aus Mürbeteig sind ruckzuck fertig. Das schöne an dieser Schokoladensahnetorte ist, dass man sie ohne Probleme bereits einen oder 2 Tage vorher zubereiten kann, so wie ich finde ist sie da noch besser
Wer möchte, kann die Tortenböden vor dem Bestreichen noch mit etwas gutem Rum tränken
Verzieren der Torte kann man natürlich auch mit einem Spritzbeutel

Dienstag, 13. Juni 2017

Kirschauflauf mit Croissants


    Kirschauflauf mit Croissants

Zutaten
  • 800 g Süsskirschen
  • 2 Pack Bourbon-Vanillezucker
  • 8 – 10 Croissant je nach Grösse
  • 130 g Puderzucker
  • 300 g Natur-Joghurt
  • 200 ml Milch oder Mandelmilch
  • 4 Eier Grösse M
  • 4 TL Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 50 g feines Mandelgebäck oder Amaretto oder Mandelblättchen
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung
  • Eine Auflaufform einfetten
  • Kirschen waschen und entsteinen
  • Kirschen mit Vanillezucker mischen und kurz marinieren lassen
  • Croissants klein zupfen
  • Zucker, Joghurt, Milch, Eier, Stärke und Salz verrühren, die Croissants unterheben und mindestens 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen
  • Die Kirschen unter die Masse heben und in die Form füllen
  • das zerbröselte Mandelgebäck darüber geben und für 25-30 min backen
  • dann abdecken und weitere 15 min backen. Im ausgeschalteten Ofen ziehen lassen.
  • Vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen
Tipp
Die Menge der Croissants variiert, je nach dem ob es frisches oder älteres Gebäck ist
vor dem bestäuben mit Puderzucker, den Auflauf mit Nussbutter beklecksen,
so lassen sich trocken gewordene Gebäckteilchen köstlich aufbereiten.
Mit Vanillesauce, Sahne oder mit etwas Eis kann es ungemein aufgepeppt werden
und ist als Dessert auch nicht zu verachten.
Meine Vorliebe zum Kirsch-Croissant sind Pistazien oder Schokoladeneis, dazu
ein Schuss Kirschgeist......
Abgeleitet ist dieses Rezept vom fränkischen KIRSCHMICHL den man mit altbackenen Brötchen zubereitet. In manchen Regionen nennt man das Gebäck auch OFENSCHLUPFER
Es schmeckt auch mit anderen Obstsorten z.B. mit Apfel, Blaubeeren, Rhabarber usw.

Dienstag, 16. Mai 2017

Rhabarber-Apfel-Strudel

Zeit für saftige Früchtchen IN oder AUF süssen Böden

Rhabarber-Apfel-Strudel


Zutaten

  • Strudelteig (oder Fertigteig)
  • 1 ¼kg Rhabarber
  • 200g Äpfel (geschält, entkernt)
  • 150g Semmelbrösel
  • 80g Butter
  • 200g Kristallzucker
  • 1KL Zimt
  • Nüsse, nach Vorliebe: Haselnuss, Mandeln, Pistazien, als Brösel oder grob gehackt, aber auf jeden Fall geröstet
  • 100g Butter (zum Bestreichen)
  • Staubzucker (zum Bestreuen)

Zubereitung

  • Rhabarber schälen, in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Äpfel in etwas dünnere Scheiben schneiden, beides miteinander vermengen.
  • Butter in Pfanne erhitzen, Brösel darin goldbraun rösten, kalt stellen.
  • Kristallzucker mit Zimt vermischen, mit Butterbröseln unter das Apfel-Rhabarber-Gemisch mengen.
  • Strudelteig ausziehen, mit flüssiger Butter bestreichen.
  • Vorbereitete Nüsse über den ganzen Teig streuen.
  • Apfel-Rhabarbermasse darauf geben, dabei etwas Rand frei lassen fest zusammenrollen, Enden gut verschliessen.
  • Auf gefettetes Backblech legen.
  • Kräftig mit Butter bestreichen und im vorgeheizten Backrohr backen.
  • Mit Puderzucker bestreuen.
  • Backrohrtemperatur: 220 °C

Tipp

die Rabarberfüllung kann man auch für einen Kuchen mit Mürbeteig nehmen.
Ich mache am liebsten alle Strudel mit einem festeren Mürbeteig...gibt einen viel intensiveren Geschmack. Den Mürbeteigstrudel sollte man vor dem Backen nur leicht Buttern, denn er hat ja schon viel Butter in sich. Aber nach dem Backen und leicht ausgekühlt, bestreiche ich ihn nochmals
mit Butter und bestäube ihn mit Puderzucker....

Samstag, 3. Dezember 2016

Bethmännchen mit Marzipan

Aus der Weihnachtsbäckerei........
Für Marzipan Liebhaber........




Bethmännchen
am besten, man macht gleich die doppelte Menge,
sie verschwinden nämlich 1-2-3 schon vom Blech weg

Zutaten für ca. 30Stück
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 50g Puderzucker
  • 5 Tropfen Bittermandel-Backöl
  • 5 Tropfen Rosenwasser
  • 1 Eiweiss (M)
  • 1 gestrichener EL Stärke
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g blanchierte Mandeln
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
Zubereitung
Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
Marzipan gut zerdrücken, mit Puderzucker, Bittermandelöl, Rosenwasser und Eiweiss verknoten, dann gemahlene Mandeln und Stärke unter kneten. Den recht klebrigen Teig am besten mit zwei Teelöffeln zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Teigkugeln mit je drei blanchierten, halbierten Mandeln verzieren. Eigelb und Milch verquirlen, Bethmännchen damit bepinseln und ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen.

Freitag, 2. Dezember 2016

Linzer Plätzchen aus der Weihnachtsbäckerei

Aus der Weihnachtsbäckerei.......


Linzer Plätzchen



Wie bei einer richtigen Linzer Torte schmecken diese am allerbesten, wenn man sie einige Tage durchziehen lässt, dann werden sie schön weich und saftig.
Zutaten

  • 150 g Mehl (glatt)
  • 150 g Butter (Zimmerwarm)
  • 50 g Staubzucker
  • 1 Dotter
  • 50 g Mandelkerne, geschält, gerieben
  • 50 g Haselnusskerne -gerieben
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 150 g Erdbeermarmelade (zum Zusammensetzen)

     Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, Butter hineinschneiden und grob vermengen (abbröseln). Den Staubzucker dazusieben und mit dem Dotter, den Mandeln, dem Zitronenabrieb, Vanillezucker und einer Prise Salz schnell zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten. Für 30 Minuten abgekühlt rasten lassen.
     
  •  Zunächst den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Kreise, Dreiecke oder Vierecke ausstechen. Bei der Hälfte der ausgestochenen Plätzchen mit einem Ausstecher kleine Löcher in der Mitte ausstechen. Die Plätzchen auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 10-12 Minuten backen, die Plätzchen sollten nur eine leichte Bräunung erhalten und nicht zu dunkel werden. Auskühlen lassen und die Plätzchen ohne Loch mit Marmelade bestreichen, dabei nicht bis zum Rand streichen.
Nun die Lochplätzchen darauf setzen. Mit Puderzucker bestäuben.

TIPP

Wer gerne selber Marmelade einkocht......für diese Plätzchen kann man sich mit Marmeladen Variationen austoben.

Feen - Küsse aus der Weihnachtsbäckerei

Unwiderstehlich...............
aus der Weihnachtsbäckerei......
Feen - Küsse
wetten......dass diese KÜSSE nicht alt werden???



Diese Plätzchen kann man mit einem Mürbteigboden backen
oder ganz einfach, Oblaten als Boden nehmen

Zutaten für den Teig:
  • 150g Mehl
  • 50g Zucker
  • 100g Butter oder Margarine
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Wasser
  • 48 Stück Toffifee
Zutaten für die Eischnee-Haube:
  • 2 Eiweiss
  • 1TL Zitronensaft
  • 30g Zucker
  • Päckchen Vanillezucker
  • 130g Puderzucker- sieben
  • 1 TL Stärke

Zubereitung:
Mehl, 50g Zucker, Butter/Margarine, Eigelb, Wasser und Salz zusammen kneten und anschliessend 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig etwa 3mm dick ausrollen, Kreise ausstechen.
Diese müssen etwas grösser sein, als die Toffifees.
In die Mitte jedes Kreises wird ein Toffifee mit der Schokoladenseite nach unten gelegt.

Eiweiss und Zitronensaft mit 30g Zucker und Vanillezucker anschlagen bis er 3/4 stabil ist.
Anschliessend mit der Stärke und dem Puderzucker, den man langsam während des Schlagens einrieseln lässt, zu einer stabilen und glänzenden Masse fertig schlagen.
Sehr wichtig dabei: es sollte wirklich eine sehr stabile, glänzende, sogenannte Baisermasse entstanden sein.

Den Eischnee am besten auf die Kreise spritzen und darauf achten, dass die Toffifees dabei vollständig mit Eischnee bedeckt sind.
Bei 175°C ca. 15-20min. backen
Und fertig sind 48 samtig weiche Feenküsse, von Aussen zart, von Innen mit weichem, teilweise zerlaufenem Toffifee.

TIPP
Mit Puderzucker entsteht eine festere Masse. Man kann die Masse auch im Wasserbad aufschlagen,
damit erreicht man die Stabilität auf jeden Fall.
Eine Super Optik entsteht wenn man zum Ausstechen Spitzbubenformen oder Sternformen nimmt.

Sind die Feenküsse gut ausgekühlt, überziehe ich sie noch mit einem Schokoladen Spinnennetz. Dazu nehme ich gute Kuvertüre.

Dienstag, 29. November 2016

Christ-Stollen

Ist denn schon wieder Weihnachten???
Höchste Zeit zum Backen
Gebäck ist in der Weihnachtszeit nicht weg zu denken....
vor allem ein guter Weihnachtsstollen.....
da er lange reifen sollte gehts jetzt schon los...


Mein besonderer Weihnachtsstollen
etwas aufwendig...aber es lohnt sich

Zutaten:
  • 1150g Mehl möglichst 405er oder mit 1/3 505er gemischt
  • 600g Sultaninen
  • 200ml Rum
  • 85g frische Hefe oder 5 Päckchen Trockenhefe
  • 700g Butterschmalz (selbst gemacht, aus ca. 1000g Butter) siehe unten
  • 500ml Milch
  • 250g Zucker
  • 1TL Salz
  • 250g gehackte Mandeln
  • 150g Zitronat -klein gehackt-
  • 150g Orangenat -klein gehackt-
  • 1 unbehandelte Zitrone – damit Zitronenzesten herstellen
  • 1 unbehandelte Orange – damit Orangenzesten herstellen
  • 2 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • Puderzucker zum bestreuen
  • Butterschmalz zum bestreichen
Am Vorabend:
Sultaninen waschen, abgiessen und mit dem zerkleinerten Orangen-und Zitronat im Rum einweichen

Für den Teig macht man als erstes eine Mehlschwitze ( Brühstück) aus 50g Mehl und 150g Milch. Alles zusammen in einem Topf ca. 3 Minuten erhitzen und gut glatt rühren damit keine Klümpchen entstehen. Sollte eine Puddingartige Konsistenz haben. In einer Schüssel auskühlen lassen. Dazu den Teig mit Frischhaltefolie bedecken so dass sie den Teig berührt um nicht austrocknen zu können.
Für den Vorteig verrührt man 100g Mehl mit Milch und der Hefe. sollte eine etwas dickliche Konsistenz haben. Stehen lassen bis sich Blasen bilden und es schaumig aussieht.
Dann den Vorteig mit dem restlichen Mehl und der Mehlschwitze mischen und mindestens 20 Minuten kneten. Der Teig darf nicht mehr kleben und muss gut ausgeknetet sein.

Butterschmalz mit Zucker, Vanillezucker, Bourbonvanillezucker und Salz aufschlagen. Zitronen und Orangenzesten unterrühren. Das Buttergemisch nach und nach unter den Hefeteig schlagen, damit er das gesamte Fett aufnehmen kann. Es muss ein fluffiger Teig werden, aber doch eine gute Konsistenz haben. Ist er sehr weich, kann etwas Mehl Abhilfe schaffen. Nun muss der Teig etwas ruhen. In der Zwischenzeit das Sultaninen-Fruchtgemisch gut abtropfen lassen und mit den Nüssen vermischen. Nach und nach unter den Hefe-Butterteig arbeiten.
Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Stollen formen, je nach Grösse 3 oder 4 Stück, auf Backbleche legen, nur noch kurz, ca. 30 Minuten gehen lassen.
Backen bei 200 Grad für 10 Minuten, dann auf 160/170 Grad runter schalten und fertig backen.
Die Backzeit ist immer verschieden, deshalb eine Hölzchen Probe machen.
Sofort nach dem herausnehmen muss der Stollen mit Butterschmalz bestrichen und mit Feinzucker leicht bestreut werden.

TIPP
Butterangaben: Nimmt man Butterschmalz sollte nur 80% der Fettmenge genommen werden.
Zum Überziehen der Stollen sollte unbedingt Butterschmalz genommen werden, da es nicht ranzig wird. Erst vor dem Anschneiden zum Verzehr nochmals dick mit flüssiger Butter einpinseln und mit Puderzucker bestreuen.
Ruhen sollte der Stollen mindestens 14 Tage. Je länger, je besser.
Ein guter Weihnachtstollen hält sich leicht bis Ostern....wenn er vorher nicht aufgegessen ist.......
Übrigens könnte man in diesen Stollen auch noch eine Stange Marzipan einarbeiten.

Butterschmalz herstellen: Butter so lange sieden lassen bis sie klar wird. Dabei immer wieder den Schaum abnehmen. Ist sie klar, giesst man sie durch ein feines Tuch.
Übrigens heisst sie dann auch Ghee und wird in der Ayurvedischen Küche bevorzugt.
Ich brate und koche ausschliesslich damit. Ist stark erhitzbar und sehr bekömmlich.


Übrigens...ich konnte gestern schon, erst nach einer Woche ruhen der Stollen, schon nicht mehr widerstehen und musste ein Stück probieren....man schmeckt schon die Aromen und die Krume wird weich, aber nicht bröckelig.......hmmmmmmmm

Freitag, 21. Oktober 2016

J u h u u ... endlich wieder Zwetschgen Zeit


Gibt es etwas besseres als einen
saftigen Kuchen zum Kaffee zu geniessen


Böhmisch-Fränkischer
Zwetschgendatschi mit Streusel
zubereitet mit einem „zwei in einem Teig“

Zutaten
Hefeteig
  • 30g frische Hefe - geht natürlich auch mit Päckchenhefe
  • 150ml Milch
  • 250g Mehl
  • 40g Zucker
  • 1Tl Salz
Zutaten
Mürbteig
  • 200g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 125g Butter kalt
  • 1 Eigelb
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1,5kg Zwetschgen
Zutaten
Streusel
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1Tl gem. Zimt
  • Salz
  • 200g Mehl
  • Puderzucker zum bestreuen des fertigen Kuchens

Vorbereitungen
  • Zwetschgen entsteinen und halbieren oder vierteln
  • Backblech mit Backpapier vorbereiten oder mit Butter und Semmelbrösel bestreuen
Zubereitung
Hefeteig
  • Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken
  • in die leicht warme Milch die Hefe bröckeln und glatt verrühren, dann in die Mulde giessen und mit etwas Mehl bestäuben
  • mit einem Tuch abdecken und gehen lassen
  • Eier mit Zucker aufschlagen
  • nun den Hefe-Mehlansatz ( Dämpfle in fränkisch) mit dem restlichen Mehl gut verrühren und die Zucker Eimischung untermengen, wieder abdecken
  • gehen lassen bis es die doppelte Menge erreicht hat
Zubereitung
Mürbteig
  • Mehl, Zucker, Eier und Butter verkneten und kalt stellen
    Streusel
  • Für die Streusel die Butter erhitzen bis sie leicht gebräunt ist, so erhält man duftende Nussbutter
  • Zucker unter die Butter rühren und abkühlen lassen
  • Sobald die Butter fest zu werden beginnt Salz, Zimt und Mehl mit den Händen unter arbeiten, so dass Brösel entstehen
  • Hefe und Mürbteig miteinander verkneten, ausrollen und auf ein vorbereitetes Blech geben
  • den Teig mit den Zwetschgen belegen, Streusel darüber und bei 180 Grad backen.

Tipp
„Zwei in einem Teig“ wird sehr knusprig und verhindert das durchweichen
Der Kuchen sollte reichlich belegt werden
am besten wären natürlich richtig saftig und süsse Früchte
zum servieren mit Puderzucker bestäuben und geschlagene Sahne dazu reichen

übrigens, er schmeckt auch ohne Streusel, dann glasiert man ihn um das austrocknen zu verhindern

Freitag, 2. September 2016

Zopf mit Hagelzucker

Zopf mit Hagelzucker

soft und zart
auf so manchem Frühstückstisch ein -Muss-


Zutaten
  • 350 gr Mehl am besten Type 550
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 3 – 4 EL Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • etwas Zitronenabrieb
  • 50 g weiche Butter
  • Prise Salz
  • 1 Ei Grösse M
  • und 1 Ei verschlagen zum bestreichen
  • Hagelzucker

Zubereitung
  • Blech mit Backpapier oder Matte auslegen
  • Milch, Hefe und Zucker verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat
  • Mehl und Salz der Hefemischung unterrühren, danach Ei dazugeben
  • alles etwa 3 Minuten verkneten
  • die Butter und Zitronenzesten dazugeben und 8 -10 Minuten kneten, es sollte ein fluffiger, glatter Teig entstehen und die Butter muss komplett verknetet sein
  • Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, braucht min.50 min.
  • danach den Teig in 2 oder 3 gleichgrosse Stücke teilen und jedes zu einem Strang formen
  • zu einem Zopf flechten und auf das vorbereitete Backblech legen
  • abgedeckt ca. 20 – 25 Minuten gehen lassen
  • in der Zwischenzeit Backofen auf 180 C bei Ober-und Unterhitze vorheizen
  • den Zopf mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen
  • im unteren Drittel im Ofen ca. 25 Minuten (plus-minus, je nach Ofen)-backen

Tipp
bitte unbedingt die Knetzeit einhalten...ist sehr wichtig
Ihr könnt auch die Milch gegen Quark, Joghurt oder saure Sahne austauschen

das Innenleben mit Rosinen, evtl. in Rum eingelegt, verfeinern

Es gibt unendliches auszuprobieren
man muss nur neugierig bleiben

Dienstag, 30. August 2016

Glutenfreier Kuchenboden


    Glutenfreier Kuchenboden 


Kokosnuss-Mandel Boden
    
    

Zutaten
  • 1 1/2 cup ungesüsste Kokosraspel
  • 1 cup Mandelmehl
  • 1/2 cup Kokosnussöl Extra Virgin in Raumtemperatur
  • 2 EL Kokosnussmehl
  • 2 Eier Grösse L
  • 5 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Vanille, Vanillesirup oder Vanillearoma
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung

  • Backofen auf 170 C vorheizen
  • 26 cm Kuchenform mit Backpapier auslegen, am besten nimmt man eine Tortenform mit abnehmbaren Boden, um den sehr zerbrechlichen Teig leichter von aus der Form nehmen zu können
  • alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, sollte eine bröselige Konsistenz haben
  • zu einer Teigkugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und min. 1 Std. im Kühlschrank kühlen
  • den krümeligen Teig in die Form drücken, sollte eine glatte Oberfläche bekommen
  • mit der Gabel kleine Löcher in den Boden stechen
  • ca. 20-25 min backen, nun kann man den Boden ( Vorsicht ist sehr zerbrechlich ) für einen Obstkuchen verwenden oder mit Apfel, Kürbis, Birnen, usw. füllen und wie einen Obstkuchen backen, hierfür könnte man etwas mehr Teig zubereiten und das Obst mit Brösel belegen