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Mittwoch, 21. Juni 2017

PANZANELLA Toskanischer Brotsalat

PANZANELLA

Panzanella ist schon seit dem Mittelalter überliefert, damals natürlich noch ohne Tomaten, die erst später aus Amerika nach Europa kamen. Das Ur-Ur-Essen hiess damals „pan lavato“ also gewaschenes Brot. Ligurische und toskanische Seefahrer tauchten zu dieser Zeit ihren trockenen Brot-Proviant ins Meer, um ihn einzuweichen und geniessbarer zu machen.





Toskanischer Brotsalat
Wie viele einfache Bootsrezepte ist auch dieses Gericht ursprünglich ein echtes Arme-Leute Essen. Es kommt mit wenigen Zutaten aus, die je nach Proviantlage variiert werden können. Da für dieses Gericht nur einfache Zutaten verwendet werden, ist deren Qualität entscheidend.
Panzanella ist ein schlichtes Rezept für einen sommerlichen Salat, der aus der Toskana stammt. Am besten schmeckt dieser Salat in seiner einfachsten Zubereitungsform ohne grossen Schnickschnack.




Zutaten

  • 300 g Chiabattabrot, vom Vortag
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 El mildes Olivenöl
  • 1 El Honig oder Ahornsirup
  • 2 El Balsamico Bianco
  • 20-25 kleine reife Dattel-Tomaten
  • 1 Salatgurke
  • Paprikaschote
  • Rucola
  • Basilikum
  • Kapern
  • Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Basilikum
  • 40 g geröstete Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle, wenn möglich rosa Pfeffer verwenden
  • gehobelter Parmesan oder Grano padano
  • und Pimpernell zum garnieren
Zubereitung

  • Ofen auf 180 C° vorheizen.
  • Brotscheiben auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beidseitig bepinseln und im heissen Ofen in etwa 8-10 Min. knusprig rösten
  • Geröstete Brotscheiben in Mundgerechte Stücke schneiden
  • Inzwischen Knoblauch schälen und fein hacken
  • Zwiebel in ganz feine Ringe schneiden
  • Essig, Honig, Salz und Pfeffer in einer grossen Schüssel verquirlen, Knoblauch und Zwiebelstreifen dazugeben und etwas marinieren lassen
  • Tomaten waschen und halbieren
  • Gurke schälen, der Länge nach halbieren, Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen
  • Gurkenhälften in Scheiben schneiden und mit den Tomaten in das Dressing geben
  • Paprikaschoten in halbe 1cm dicke Scheiben schneiden und anrösten
  • Pinienkerne anrösten
  • Rucola waschen, trocken schleudern
  • alle Zutaten mit dem Dressing mischen
  • den Salat nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken, Basilikumblätter, Kapern und Oliven unterheben
  • gehobelten Parmesan oder Grana padano obenauf hobeln, mit Kräutern garnieren und möglichst frisch servieren
Tipp

für diesen Salat kannst du alles verwenden, was dir schmeckt oder was dein Vorrat (evtl. Reste)
hergibt. Ganz nach Geschmack, Lust und Laune bekommt man einen Salat den mal als Hauptgericht essen könnte, als Beilage zu einem köstlichen Steak, Hühnerfilets, Lammkoteletts ... und Selbst mit Jakobsmuscheln oder Shrimps....ein Gedicht
Das Dressing kann man nach seinem eigenen Geschmack herstellen.....
Ich liebe weissen oder roten Balsamico.....und ein hochwertiges Olivenöl
bei den Tomaten bin ich auch sehr wählerisch. Die kleinen Kirsch- oder Dattel-Tomaten bleiben auch nach dem halbieren knackig....Sollte man die herrlichen Ochsenherz Tomaten bekommen sollte man das Innere wässrige mit den Kernen entfernen.
Ich nehme als Brot gerne Chiabatta, kann gerne vom Vortag sein.
Köstlich schmeckt auch Bauernbrot, Sauerteig oder Nussbrot



Spruch des Tages

Ich koche nicht......
ich werfe Sachen in die Pfanne..
und.....hoffe.....

Donnerstag, 9. Juni 2016

Fruchtiger Rotkohlsalat

Fruchtiger Rotkohlsalat

Zutaten
200 g Rotkohl
1 EL Apfelessig
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Entenbrust ca 180 g
Mango
100g Hokkaido-Kürbis
½ TL Kokosöl
30g Feldsalat
Ich verfeinere den Salat meistens mit Chili und zwei Prisen Turmerik. (auch Kurkuma genannt)

Zubereitung
200 g Rotkohl hobeln. Mit Essig, Salz und Pfeffer mischen. Haut von 180 g Entenbrust einschneiden, würzen. Fleisch ohne Fett bei mittlerer Temperatur beidseitig anbraten.
Die Entenbrust kann man dann im Backofen bei 80 Grad nachziehen lassen.
Mango in Scheiben schneiden. Hokkaido-Kürbis würfeln, in  Öl anbraten, würzen. Fleisch in Alufolie wickeln, ca. 10 Minuten ruhen lassen. Kohl, Mango, Kürbis und Feldsalat mischen, abschmecken. Mit Fleisch anrichten.
Serviervorschlag:
in einer halben Paprikaschote oder in einem zum Blatt geformten, blanchierten Kohlblatt. Zur Rolle gedreht oder auf einen Bananenblatt serviert.
Damit kommt man ungefähr auf 450 kcal

Meine Tipps
Zum Feldsalat sagt man in anderen Regionen auch Nüssli- oder Rapunzelsalat
Der Hokkaido – Kürbis ist den anderen Sorten überlegen, nicht nur in Geschmack und Farbe. Diesen Kürbis muss man nicht schälen und so bleiben dann auch noch besondere Vitamine erhalten.
Bei 60 ° bleibt die Entenbrust lange zart, saftig und warm.
Nehmen Sie zum kochen nur hochwertige Öle.