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Dienstag, 4. Juli 2017

Urlaubserinnerungen 2

Urlaubserinnerungen und
Geschmacks Explosionen

Variante 2



Glasierter Lachs

Zutaten für die Garlic-Honig-Ingwer Marinade

  • 4 Lachsfilets, ohne Haut, pro Portion 300 g
  • 1/2 Tasse Honig
  • 1/3 Tasse helle Sojasauce
  • 2 TL fein gehackter Knoblauch
  • 1 TL fein geriebener frischer Ingwer
  • frische Kräuter
  • rosa Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
  • die Lachsfilets in einen Zippbeutel legen
  • Honig, Sojasauce, Knoblauch und Ingwer miteinander vermengen und die Hälfte zu den Lachsfilets geben, den Beutel schliessen und mindestens 4 Stunden marinieren lassen
  • nach der Marinierzeit den Ofen auf 100°C aufheizen
  • Lachsfilets von beiden Seiten scharf anbraten, im Backofen etwa 10 Minuten ziehen lassen
  • Die Lachsfilets sollten noch saftig und glänzend sein wenn man sie anschneidet
  • In der Zwischenzeit die gesamte Marinade einreduzieren lassen, Vorsicht die Hitze darf nicht zu hoch sein
  • Lachsfilets auf Tellern anrichten mit der reduzierten Marinade glasieren, mit Kräutern und Pfeffer garnieren

TIPP
Zu dieser Variante könnte man Broccoli, Spargel, Zuckerschoten oder einen bunten Salat reichen
Die Lachsfilets kann man auch über Nacht marinieren lassen





Spruch des Tages:

Natürlich ernähre ich mich bewusst,
Bewusstlos kann ich nicht essen

Urlaubserinnerungen 1

Urlaubserinnerungen und
Geschmacks Explosionen

Variante 1



Honig-Garlic-Garnelen

Zutaten für 4 Personen
  • 20 Garnelen a. 50-60g ( Grösse 8-12) geschält und ungekocht
  • 5 EL Honig
  • 1/4 Tasse Sojasauce
  • 2 EL sehr klein gehackter Knoblauch
  • 1 Teelöffel gehobelter frischer Ingwer -nur wer Ingwer gerne mag-
  • 2 EL Ghee (Butterschmalz) oder Olivenöl
  • gehackte Kräuter nach Wahl oder Jahreszeit

Zubereitung
  • Honig, Sojasauce, Knoblauch und Ingwer mit einander verrühren und 2/3 der Marinade in einen Beutel mit Zippverschluss füllen
  • die Shrimps dazugeben (sollten nicht nass sein) und im verschlossenen Beutel mit der Sauce sanft verkneten
  • marinieren sollte min. eine Stunde sein, besser wäre 8-12 Stunden
  • die Garnelen aus der Marinade nehmen, in Ghee kurz von beiden Seiten scharf anbraten und mit der zurückbehaltenen frischen Marinade ablöschen und vom Herd nehmen
  • die Shrimps sollten nicht ganz durchgebraten sein, denn sie ziehen noch nach
  • die frischen Kräuter unterheben

TIPP

Ich liebe diese Variante und gebe gerne noch etwas angerösteten weissen Sesam dazu
Serviert mit frischem Brot als Vorspeise oder mit Kaiserschoten als Hauptgericht
oder eine Garnele aufgespiesst zum Apero Empfang....einfach delikat......

Und hier noch Wissenswertes, da ich oft danach gefragt werde:
Ob Garnelen, Gambas oder Shrimps, es handelt sich immer um die gleichen Krustentierchen, nämlich um Garnelen. Die Namen sind verständlicherweise je Land verschieden.

Verkaufsmässig werden Garnelen nur nach Grössen unterschieden und dabei gelten 2 verschiedene Einheiten, nämlich das englische Pfund (454 g) bei Garnelen ohne Kopf aber noch in der Kruste oder
komplette Tierchen mit Kopf, diese werden nach kg sortiert, aber in der Regel auch nicht nach Arten unterschieden.

Je geringer also die Zahl der Sortierung, desto grösser sind sie. Die U/5er sind die grössten, d.h. es sind nicht mehr als 5 Stück auf Pfund oder kg.

Eine gängige Grösse bei Riesengarnelen sind die 13/15er, die ein Gewicht von etwa 35 g haben und einen Fleischanteil von 20 g. Die 8/12er sind demnach um eine Kategorie grösser, die 50/70er dagegen allerdings Kleinkram.

Nur nebenbei: Der fleischmässig edlere Scampo (Mehrzahl Scampi) ist keine Garnele, sondern ein Kaisergranat und der hat Scheren, wenn auch kleine.

Montag, 16. Januar 2017

Red Snapperfilet

Gaumenfreuden mit köstlichen Geschmacksbegegnungen
Zeit für saftigen Fisch mit mediterranem Topping und herzhaften Croutons

Red Snapperfilet mit bunten Paprika
& Schwarzbrotcroutons


Zutaten
  • 4 frische Red Snapperfilets, entgrätet
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 grüne Spitzpaprika
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, entkernt
  • 2 Scheiben Schwarzbrot
  • frische Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 grosse Knoblauchzehe
Zutaten
  • Paprika waschen, entstielen und entkernen
  • mit Chilischote und Oliven in sehr kleine Stücke schneiden
  • mit Olivenöl marinieren, salzen und pfeffern
  • Schwarzbrot in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne in etwas Olivenöl knusprig braten, kurz vor Schluss Knoblauchwürfel dazugeben, damit die Brotwürfel das Aroma annehmen
  • Fischfilets kalt abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in einer weiteren Pfanne in etwas Öl kurz auf jeder Seite scharf anbraten
  • salzen und pfeffern, auf Tellern anrichten
  • Spitzpaprika-Oliven-Marinade auf den Filets drapieren, mit Schwarzbrotcroutons und Basilikum bestreut servieren
Tipp
Würzen Sie die Fischfilets am Schluss mit etwas Zitronensalz
Für diese Zubereitung kann man z.B, auch Filets vom Zander, Heilbutt, Kabeljau, Saibling und Forelle nehmen
Ein sehr leichtes Fischgericht und dennoch raffiniert
Für Hummerliebhaber: die Paprika-Olivenmischung zusammen mit den Brotwürfel...ein Gedicht

Sonntag, 28. August 2016

Confierte Lachstranchen




Confierte Lachstranchen

Zutaten für 4 Personen

  • 1 l Olivenöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600 g Lachs
  • 4 Rosmarinzweige
  • 4 Petersilienstängel
  • 2 Schalotten – in Würfel geschnitten und angebraten
  • 4 Thymianzweige
  • Zitronenzesten

Zubereitung
  • Das Fischfilet waschen, trocken tupfen und eventuell vorhandene Gräten mit einer Pinzette entfernen und in 4 gleichgrosse Tranchen schneiden
  • Schalotten und Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und blondieren
  • Olivenöl in eine Ofenfeste Glasschale füllen und auf 80 °C im Backofen erwärmen
  • Gewürze, Kräuter, Zwiebel und Knoblauch in das warme Öl geben
  • die Lachstranchen einlegen, so dass die Stücke vollständig mit Öl bedeckt sind und ca. 15 Minuten (je nach Grösse der Stücke) im Ofen lassen, (das nennt man confieren)
  • Zum servieren die Tranchen auf Küchenpapier entfetten, anrichten und mit Zitronenzesten bestreuen
Tipps
Confieren ist eine besonders schonende Zubereitung. Am besten eignet sich Fisch dazu
Ganz mit min. 80°C heissen Öl bedeckt, kann das Eiweiss nicht austreten
Blondieren heisst goldgelb anbraten
mein Favorit:
Lachstranchen auf einem Kartoffel-Erbsen-Püree servieren

ist nicht nur farblich ein Hingucker...

Freitag, 22. April 2016

Matjes .....ääächt lekker




Matjes .....ääächt lekker
„Einem Hering kann nichts Besseres passieren, als ein Matjes zu werden", meinen die Holländer in ihrem gemütvollen Humor.

Matjes ist ein Hering, der sich für sein Geschlecht noch nicht entschieden hat:
Er hat noch keine Geschlechtsprodukte - Rogen und Milchner - gebildet.
Er ist ein maagdekensharing, ein Meisje. In diesem Entwicklungsstadium ist er zart und fettreich, aber nicht zu fett.

Der beste Matjes kommt aus Holland. Hier stimmt alles: der Fangzeitpunkt, das Fanggebiet, der Reifeprozess, die Lagerung, die Größe, der Fettgehalt (15 bis 20 Prozent) und die Kehlung. Der original
maagdekensharing ist mittelgroß. Seine Oberhaut ist silbrig und sein Fleisch erinnert an Marzipan. Das Rosa geht an der Gräte in ein schwaches Rot über.

Holländer bevorzugen mild gesalzenen Matjes. Der Salzgehalt sollte drei Prozent nicht überschrei-ten. Aus diesem Grund darf der Matjes auch nicht gewässert werden, damit der dezente Geschmack erhalten bleibt. Holländischer Matjes - die beste Qualität wird unter der Bezeichnung ‚LS Matjes‘ oder ‚Primtjes‘ angeboten - ist darüber hinaus auch deutlich fetter als deutscher. Wahrer Matjesgenuss fängt in den Niederlanden erst bei 18 Prozent Fettgehalt an. Deutsche Gaumen begnügen sich mit 12 Prozent.
Nach dem Aal besitzt der Matjes den höchsten Nährwert unter den Nahrungsfischen. Hoch ist sein Gehalt an Mineralstoffen, vor allem an Kalium und Phosphor.
Er enthält außerdem eine Anzahl von Vitaminen: D, E und die der B-Gruppe.

Matjes sollte nach Möglichkeit an jenem Tag verzehrt werden, an dem man ihn gekauft hat. Und im Eisschrank nicht neben intensiven Lebensmitteln aufbewahren, wie zum Beispiel Zwiebeln. Der Geruch würde sich sofort übertragen und das an Meer und Algen erinnernde Aroma des Matjes verdrängen.

Und wie isst man ihn? Hier gibt es den gleichen Streit wie beim Verzehr von Weißwürsten. Man kann den Matjes am Schwanz über den Kopf halten und ihn in den Mund gleiten lassen.
Wer sich dieser Übung nicht unterziehen will, mag sich Matjes-Tatar bereiten:
aus Filets, Äpfeln, frischen Gurken, Radieschen und Frühlingszwiebeln. Oder Filets mit Krabben, Zwiebelringen und frisch gehackter Petersilie. Oder ... oder ... es gibt gut ein Dutzend Rezepte. In Deutschland kombiniert man die Filets am liebsten mit grünen Bohnen, neuen Kartoffeln und einer Specksauce, oder mit einer pikanten Rahmsauce.
Der schlichte Titel: Hering-Hausfrauenart